Das richtige Mindset für den Vertrieb: Dein Weg zu einer stärkeren Persönlichkeit
<a href="https://pixabay.com/users/Ramdlon/">Ramdlon</a> / Pixabay

Das richtige Mindset für den Vertrieb: Dein Weg zu einer stärkeren Persönlichkeit

Eine Frage, die uns im schnelllebigen Vertriebsgeschäft oft beschäftigt, lautet: wie bekomme ich das richtige Mindset für dauerhaften Erfolg? Ich möchte Dir heute diese Frage aus meiner Sicht beantworten. Dabei möchte ich Dir meinen eigenen Werdegang zu dem für mich idealen Mindset aufzeigen.

Betrachten wir dafür als Erstes die passende Definition und was hinter diesem Begriff steckt. Tatsächlich existiert für den aus dem Englischen entliehenen Begriff Mindset nicht nur “die eine” richtige Definition. Eine der gängigsten Umschreibungen könnte wie folgt lauten: “Denkweisen und individuelle Einstellungen zu bestimmten Themen, die durch bestimmte Erfahrungen geprägt wurden”.

Die wichtigste Frage für die innere Einstellung im Vertrieb muss lauten: wie kannst Du Dein Mindset so gestalten, dass auch Du den maximalen Nutzen für Dein Business daraus ziehst?

Die ursprüngliche eigene Einstellung definieren

Unsere innere Einstellung als Erwachsener zu einem bestimmten Themengebiet ist in aller Regel gefestigt. Denn dafür sind wir Individuen mit festen Regeln, Normen und Werten. Wenn wir aber unsere Einstellung zu einem bestimmten Thema ändern wollen, kann das nicht unter Zwang geschehen, sondern in aller Regel nur in Verbindung mit positiven Emotionen.

Wenn wir in Bezug auf ein bestimmtes Thema – zum Beispiel festen Verbrauchsgewohnheiten – seit Längerem dasselbe Produkt verbrauchen, sind wir an dieses gewöhnt. Das Produkt unseres täglichen Bedarfs funktioniert, und wir sehen als Kunde auf den ersten Blick keinen Handlungsbedarf, uns nach einem anderen oder sogar besseren Produkt umzusehen. Wir sind froh, dass wir permanent und reibungslos versorgt werden, ohne dass wir uns darum kümmern müssen. Exakt auf diese Art ergeht es auch einem Großteil unserer potenziellen Kunden.

Und genau hier liegt die Herausforderung für Dich im Vertrieb!

Sofern Du einen bestimmten Artikel im Vertrieb anbietest, ist es wichtig, dass Du Deine Überzeugung dafür auch nach außen hin zeigst. Dies ist ein Punkt, der jedoch leider von vielen Menschen vernachlässigt wird. Wir vergessen nur zu oft während unseren Verkaufsgesprächen, die eigene Überzeugung für unser Angebot auch “auszustrahlen”. Wir versäumen, dem Kunden unsere Überzeugung vom Produkt Überzeugung richtig zu signalisieren, weil wir zu oft mit uns selbst beschäftigt. Stattdessen achten wir zu sehr darauf, die richtigen Worte zu finden. In der Regel geschieht dies sogar unbewusst. Eventuell fällt es uns erst im Nachhinein auf, wenn es zu spät ist und der Kundentermin längst beendet ist.

Umso wichtiger ist es meiner Ansicht nach, die eigene Einstellung bereits zu Beginn zu definieren und diese auch zu festigen.

Mindset
Das richtige Mindset durch eigene Überzeugung (Quelle: Pixabay)

Welche innere Einstellung ist die richtige?

Die für uns richtige Einstellung ist diejenige, mit der wir uns wohlfühlen und die zu uns passt. Dies bedeutet, dass wir nicht den Fehler begehen sollten, uns “gezwungen positive” Gedanken anzueignen. Denn dies würde lediglich bedeuten, dass wir aufgesetzt und nicht mehr authentisch wirken.

Eine solche Aussage muss natürlich näher definiert werden. Das geschieht am besten anhand eines konkreten Beispiels. Je nach unserem eigenen Charakter sind wir entweder ein extrovertierter oder ein ruhiger Typ. Als extrovertierter Typ preschen wir beim Kundentermin mit Elan nach vorne und erklären mit Begeisterung die Vorteile unseres Produktes. Als eher ruhiger Mensch können wir unserem potenziellen Kunden aber auch signalisieren, dass wir uns zu 100 Prozent mit unserem Unternehmen identifizieren, ohne gleich übermäßig euphorisch zu sein.

Die Identifikation mit dem eigenen Produkt

Die Identifikation mit dem, womit wir uns beschäftigen, ist enorm wichtig. Dies ist in der Tat auch branchenübergreifend. Unabhängig davon, ob wir im Direktvertrieb beschäftigt sind oder irgendeine andere Tätigkeit ausüben, die Menschen, die uns umgeben, werden stets unsere Identifikation oder Nicht-Identifikation spüren.

Ich möchte die Behauptung aufstellen, dass unser Mindset, also die innere Einstellung zu unserem Vertriebsprodukt, der erste Schritt ist, um sich überhaupt erst richtig mit diesem zu identifizieren.

Lass mich dies an einem weiteren Beispiel konkretisieren. Wir haben erkannt, dass unser Unternehmen dem Verbraucher einen Vorteil bietet. Wir sollten diese Einstellung nun auch nach außen hin vorleben, sei es gegenüber potenziellen Kunden oder auch gegenüber den Menschen, denen wir allgemein täglich begegnen. Wenn wir diese Einstellung beharrlich verfolgen, werden sich über kurz oder lang erste Erfolge einstellen. Denn wir kommunizieren bewusst und unbewusst die Vorteile unseres Unternehmens gegenüber unseren Mitmenschen, wenn wir auch daran glauben. Ich habe selbst erlebt, dass in Bezug auf mein Business im Laufe der Zeit der eine oder andere initiativ auf mich zukam, um sich als Kunde beraten zu lassen. Dies ließ sich natürlich nur aufgrund von Empfehlungen durch zufriedene und überzeugte Kunden realisieren. Und das ist ein wirklich gutes Gefühl.

Die eigene Identifikation formt sich im Laufe der Zeit, wenn sich erste Erfolge einstellen und wenn wir nicht einfach aufgeben. Denn wir werden sicherer in unserem Auftreten. Wir lernen, mit den Augumenten der Kunden umzugehen und diese ernst zu nehmen, darauf aber auch passende Antworten zu finden.

Dabei ist es nicht unser Job, unseren Kunden umgehend  davon zu überzeugen, dass unser Produkt gut für ihn ist. Was aber unser Job ist, ist ihm das Gefühl zu geben, dass wir selbst voll und ganz dahinter stehen. Denn in diesem Fall wird die Überzeugung selbst in ihm heranreifen.

Mindset
Ein gutes Mindset und angemessene Geduld führen zu messbaren Ergebnissen (Quelle: Pixabay)

Signale richtig deuten

Nehmen wir an, Dein Mindet stimmt und Du bist von Deinem Produkt überzeugt. Nehmen wir an, Du gehst mittlerweile lockerer an die Akquise eines Kunden heran, ohne darauf zu achten, zu 100 Prozent perfekt zu sein. Um wirklich erfolgreich zu sein, benötigst Du eine dritte Fähigkeit, die Du Dir außerhalb von Deinem Mindset aneignen solltest. Dabei rede ich davon, die Signale Deines Gegenübers richtig zu deuten, sowohl in Bezug auf die Körpersprache als auch auf das, was Dein Gegenüber Dir sagt.

Warum dieses so wichtig ist und wie Du schnell erkennst, welche Kunden Dir nur aus Höflichkeit einen Termin vorschlagen und welche echtes Interesse haben, werde ich demnächst in einem eigenen Blogartikel behandeln.

Warum der unmittelbare Wunsch nach Vertragsabschlüssen nicht zum Mindset gehört

Der unmittelbare Vertragsabschluss ist nichts, was wir uns wünschen sollten. Lass mich dies wie folgt erklären. Wir sind im Vertrieb keine Jäger oder Haie. Stattdessen nehmen wir im Idealfall eine aufrichtig beratende Funktion ein. Hierzu empfehle ich Dir auch den folgenden Beitrag, den ich für unsere Kunden geschrieben habe. Sich selbst Druck zu machen und Zeitaufwand gegen Geld gegenzurechnen, ist ein häufig gemachter Fehler. Denn wenn wir an einem Kunden oder auch an einem Vertriebspartner ernsthaft interessiert sind, wird es sich mehr lohnen, häufigere Termine zu veranschlagen – sofern er nicht gerade rigoros dagegen ist und unser Produkt vehement und mit Nachdruck ablehnt.

Lass mich hierzu ein einfaches erdachtes Rechenbeispiel anführen. Wir beraten fünf Kunden mit jeweils einem Termin abends an jedem Wochentag. Von diesen fünf Kunden zeigt beim ersten und einzigen Termin keiner hundertprozentiges Interesse, aber es ist zumindest ein vages Interesse erkennbar. Dasselbe Procedere wiederholen wir exakt eine Woche später, allerdings mit anderen Kunden. Die Kunden der vorherigen Woche vernachlässigen wir, da wir ohnehin nicht mit einem Ergebnis rechnen (was bereits ein Fehler sein kann!). Auch bei den Kunden aus der zweiten Woche zeigt sich nur vages Interesse. Ein Vertragssbschluss wird daher umso schwieriger. Aus zehn Kunden wurde nach zwei Wochen kein einziger Vertrag generiert, das Ergebnis ist also alles andere als zufrieden stellend.

Dagegen können wir jedoch unsere Taktik ändern. Anstatt immer wieder komplett neue Kunden aufzusuchen, können wir unsere Kunden der ersten Woche darum bitten, einen konkreten zweiten Termin für die kommende Woche mit uns auszumachen. Ein Teil dieser Personen wird mit Sicherheit zustimmen, wenn ihre “Ampel” nicht komplett “auf Rot steht”. So nutzen wir unsere Zeit, um das Vertrauen dieser potentiellen Kunden zu gewinnen, bis es im Idealfall zum Vertragsabschluss kommt.

Unser Mindset in Teamarbeit

Ich möchte Dich einladen, gemeinsam mit mir Dein passendes Mindset für einen nebenberuflichen Teamjob zu finden. Denn unsere Tätigkeit im Energievertrieb lohnt sich für Dich und auch für Deine Kunden!

Wenn Du Dich unverbindlich für eine kostenfreie und nebenberufliche Tätigkeit ohne Risiko im Bereich Energiekostenberatung interessierst, kontaktiere uns über den folgenden Button:

Zum Kontaktformular

p. S.: Die Beiträge in unserem Blog werden stetig erweitert und aktualisiert. Es würde uns freuen, Dich bald wieder als Leser auf unserer Seite www.mlm-energievertrieb.de begrüßen zu dürfen.

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen
WhatsApp Schreibe uns per WhatsApp